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Mach was draus!

05-2018 Harzring

2018-05-07 motorrad

Auch 2018 war der das Kurventraining am Harzring wieder ein willkommener Start in die neue Saison. Die Knochen sind nach dem Winter noch etwas ungelenk und die Abläufe noch nicht wieder so gut abrufbar wie am Ende der Saison. Das Team um Doc Scholl hat sich bei bestem Wetter um die Organisation gekümmert

Freitag

Anreise über Nordhausen Landstraße zum Parkhotel Schloß Meisdorf und Bezug des Zimmers. Um 18:00 Uhr war dann bereits technische Abnahme am Harzring. Die Durchsicht der Maschine wurde gemacht und ich habe meine Startnummer 22 erhalten.

Es waren wieder einige bekannte Gesichter vom letzten Jahr an der Strecke und so wurde erst mal viel gelacht und erzählt.

Samstag

Mein Instruktor war zum ersten mal der Bertram Kamps, der für die Gruppe 2 zuständig war. Nach der Fahrerbesprechung haben wir unsere Turnübungen auf dem Motorrad zusammen mit der Gruppe 1 von Harry Gres gemacht.

Bis zum Mittag hatten wird dann noch mal die Möglichkeit ein paar Runden zu drehen bevor es dann nach der Mittagspause mit den Instruktoren Turns los ging

Die gelernte Blickführung war schnell wieder drin. Die Strecke war erstaunlicherweise noch komplett im Hirn abgespeichert und sofort wieder abrufbar. Ich hatte es leider versäumt die Spiegel meiner Street Triple RS abzubauen. Die Halter am Lenkerende haben mich beim Hangoff etwas behindert, da ich die Hand nicht weit genug nach außen drehen konnte. Das wird Sonntag Morgen gleich geändert.

Die Conti SportAttack3 bin ich mit 2,3 Bar vorn und 2,5 Bar hinten gefahren. Jeweils kalt gemessen. Das Reifenbild war Conti typisch rau aber voll im Rahmen. Fahrwerk war nach Handbuch auf Sport gestellt. Auch hier waren keine Änderungen nötig.

Sonntag

Vor dem Start erst mal in Ruhe die Spiegel abgebaut und verstaut. Kurzer Technik und Luftdruck Check und alles für OK befunden.

Sonntag wurde die Streckenführung leicht abgewandelt. Damit war die Strecke flüssiger und schneller zu fahren.

Turn 1 war etwas unharmonisch in der Gruppe. Für Turn 2 wurden dann die Gruppen etwas verändern. Fritz und Carsten sind in Gruppe 4 gewechselt und dafür sind Sabine und Eric aus Gruppe 4 zu uns in die Gruppe 2 gekommen. Sabine kannte ich schon von Groß Dölln wo wir gemeinsam in einer Gruppe waren.

Nach Turn 2 kurze Besprechung und Anpassung der gefahrenen Linie. Bertram hat und zur Vorsicht geraten. Zwei Bodenwellen wären auf der Linie und wir sollen aufpassen wen sich der Streckenbelag ändert. Ich habs nicht verstanden, habe keine Bodenwellen bemerkt!

In Turn 3 und 4 wurde das Tempo noch mal etwas gesteigert. Komischerweise hat das kein Teilnehmer so empfunden. Wir haben locker unsere Runden gedreht. Noch 15 Minuten ist man zwar geschwitzt, aber bei weitem nicht so fertig wie im letzten Jahr. Lockerheit macht also doch was aus.

In der Pause habe ich dann erst mal den Bertram nach diesen dubiosen Bodenwellen befragt. Er hat nur gelacht und meinte das ich die mit meinem Öhlins Fahrwerk garnicht merke. Das bügelt deine RS glatt, mach dir keinen Kopp …

Die letzten Turn 5 und 6 waren dann schon an der Konzentrationsgrenze einiger Teilnehmer. Es war aber schon vorher abgesprochen das man einfach über die Boxengasse raus fährt wenn man merkt das die Konzentration nachlässt. So haben wir die Turns nur noch mit 4 Teilnehmern beendet. Immerhin besser als einen Abflug zu riskieren.

Es gab übrigens währen der Veranstaltung nur einen einzigen Sturz, einen Lowsider Eingangs der Zielgeraden welche aber ohne Verletzung ablief. Die Sanitäter hatten zwei ruhige Tage. Das macht aber auch eine Veranstaltung mit Doc-Scholl aus!

Fazit

Wieder eine rundum gelungene Veranstaltung mit sehr netten Leuten und traumhaften Wetter.

Ich freue mich schon auf Groß Dölln im Juli

Fotos der Veranstaltung sind übrigens von Dirk Gründa von Pixelrace gemacht worden.

https://www.pixelrace.de/bilder/doc-scholl/mit-doc-scholl-auf-den-harz-ring-vom-05-06-05-2018